Förderprogramme
Fördermittel für Hausbesitzer -
BEG und KfW- Zuschüsse für energetische Sanierung
Hausbesitzer in Deutschland haben die Möglichkeit, für energetische Sanierungsmaßnahmen finanzielle Unterstützung durch staatliche Förderprogramme zu erhalten. Besonders wichtig sind dabei die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und die KfW-Zuschüsse. Diese Programme helfen, den Energieverbrauch zu senken, die Heizkosten zu reduzieren und den Co2-Ausstoß zu verringern.
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Die BEG- Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW-Bank verwaltet. Sie unterstützt sowohl Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz als auch die Sanierung zum Effizienzhaus.
Förderfähige Maßnahmen der BEG
Einzelmaßnahmen:
- Austausch und Optimierung der Heizung (z.B. Wärmepumpen, Biomassenheizung, Solarthermie)
- Dämmung von Dach, Wänden und Kellerdecken
- Erneuerung von Fenstern und Außentüren
- Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (z.B. hydraulischen Abgleich)
- Höhere Zuschüsse für eine umfassende Sanierung, um einen bestimmten Effizienzhaus-Standard zu erreichen
- Zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen für die Sanierung zum Effizienzhaus
- Bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit finanzierbar
- Tilgungszuschuss von bis zu 45% (je nach erreichtem Effizienshaus-Standard)
- Direkte Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen ohne Kreditaufnahme
- Bis zu 75.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit
- Energieberatung erforderlich: Für viele Förderungen ist ein individueller Sanierungsfahrplan (isFP) durche einen zertifizierten Energieberater notwendig (DENA-Liste)
- Förderung vor Maßnahmenbeginn beantragen: Zuschüsse und Kredite müssen vor der Beauftragung von Handwerkerleistungen beantragt werden.
- Komibinierbarkeit mit anderen Programmen: In einigen Fällen lassen sich BEG-Zuschüsse mit regionalen Förderprogrammen kombinieren.

